Pfadfindern während Corona – geht das?

Ein(e) Pfadfinder:in an sich ist ein eher bewegungs-liebendes Geschöpf und zumindest zu Gruppenstunden-Zeiten zumeist in Rudeln anzutreffen. Wie also lässt sich das Ganze mit einem Lockdown und Kontaktverboten vereinbaren?
Die Lösung heißt Online-Gruppenstunden!

 

Und auch, wenn es an eine analoge Gruppenstunde nicht heranreicht und digitale Lagerfeuerrunden eher zu piependen Feuermeldern und asynchronem Gegröle als zu schön gesungenen Weisen führen, machen wir doch das Beste draus. “Denn ein Pfadfinder lächelt und pfeift in allen Lebenslagen” (auch wenn das je nach Kameraeinstellung nicht immer sichtbar ist).

 

Während sich die Rover:innen und Pfadfinder:innen, unsere ältesten Stufen, wöchentlich vor den Mattscheiben versammeln um zu quatschen, treffen sich die Jupfis (10-13 Jahre) inzwischen alle zwei Wochen. Dann wird ein wenig Pfadfinderwissen vermittelt und vor allem gespielt, sei es nun Montagsmaler auf einer Webseite oder Stadt-Land-Fluss mit Pfadfinderkategorien. (Kleiner Tipp für die Kategorie “Welchen Schabernack haben die Jupfis schon wieder angestellt” beim Buchstaben “S” ist “Schlafsäcke der Rover in Bäumen hissen” immer eine gute Antwort.)

 

Auch bei den Wölflingen, unseren jüngsten, geht es nach längerer Pause mit zweiwöchentlichen Gruppenstunden los, die erste war schon ein voller Erfolg. Dabei gebührt ein besonderer Dank unseren neuen Wö-Leiter:innen, die trotz der veränderten Lage grandios in ihre Rolle gestartet sind.

 

Natürlich musste auch unsere diesjährige Stammesversammlung digital stattfinden. Aber mit einer schönen Tasse Tee und einem Tagungsbingo vor dem Bildschirm eingemummelt, war auch das Geschwafel der Stammesvorstehenden einigermaßen zu ertragen. Ganz zur Not konnte man ja auch einfach das Volumen runterstellen.

Neben einigen wenigen Anträgen wurde auch ein neuer Stammesvorstand gewählt. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an Luisa und vielen Dank an Christopher, der den Posten nach drei Jahren verlässt. Jakob wurde erneut zum Kuraten gewählt.

Auch möchten wir uns noch einmal ganz herzlich für die großzügigen Spenden, die wir im letzten Jahr erhalten haben, bedanken, insbesondere beim Verein der Freunde und Förderer von St. Otto, die uns beim letzten Sommerlager unter die Arme gegriffen haben.

Eine Entscheidung, die getroffen wurde, ist, für die nächste Versammlung wieder live und in Farbe zusammenzukommen, jetzt müssen wir nur noch Corona klarmachen, dass das, was im Protokoll steht, auch so stattfindet.

 

Bis dahin verbleiben wir online an verschiedenen Orten, aber doch gemeinsam.

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