Geschichte

Mit 15 Wölflingen und drei Leitern – so beginnt am 16. August 2004 die Erfolgsgeschichte unseres mittlerweile um die 100 Mitglieder fassenden Stammes in der Gemeinde Sankt Otto.

Dass wir die verbandliche Jugendarbeit in Sankt Otto überhaupt aufnehmen konnten, verdanken wir zum einen dem damaligen Pfarrer Bernhard Biskup, der uns als „ein Geschenk Gottes“ (sic!) unterstützte, wo er nur konnte.

Zum anderen gebührt dem Diözesanverband der DPSG Berlin und insbesondere dem Stamm Sankt Paulus aus Moabit ein großer Dank. Als „Mutterstamm“ für uns als „Siedlung“ zuständig, halfen die gemeinsamen Lager und Leiterrunden uns, ein Gespür für die Pfadfinderei zu entwickeln und unsere eigene Stammeskultur auszuprägen.

Mittlerweile ist „Sankt Otto“ seit der Stammesgründung am 07.07.2007 vor allem bei unseren französischen Freunden der Scouts et Guides de France (SGDF) ein feststehender Begriff. Nachdem Elodie als erste französische Leiterin ihren Weg in unseren Stamm gefunden hatte, folgten und folgen ihrem Beispiel viele französische Leiterinnen und Leiter, die zum Studieren nach Berlin kommen und sich gerne bei deutschen Pfadfindern engagieren möchten. Von den jeweiligen kulturellen Einflüssen profitieren beide Seiten gleichermaßen, vor allem unsere Kinder und Jugendlichen. Gleichzeitig gelingt durch das pfadfinderische „Mit-Mach-Prinzip“ eine schnelle und unkomplizierte Integration.

Die so gewachsenen freundschaftlichen Bande konnten wir 2009 für ein deutsch-französisches Lager in Le Breuil (Frankreich) nutzen, das unter den 120 Teilnehmern auch eine Delegation ägyptischer Pfadfinder beinhaltete.

Neben den jährlichen Sommerlagern und den vielen kleinen Wochenendlagern war auch eine Jugendbegegnungsreise der Pfadis und Rover 2008 nach Israel und Palästina besonders prägend.

Seit 2011 durfte unser junger Stamm selbst als „Mutterstamm“ für die Siedlung „Peter und Paul“ in Potsdam Verantwortung übernehmen. Als „Stamm Sanssouci“ konnten wir diese dann 2014 in die ohnehin weitgehende Selbstständigkeit entlassen.